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Proof

 

Wer bin ich und warum bin ich wie ich bin?

In der Psychologie spricht man gerne davon, dass die äusseren Umstände uns formen und zu dem machen was wir sind. Trifft dies zu hatte ich In diesem Zusammenhang großes Glück in einer liebevollen Familie mit Geschwistern und in einer lebhaften Umgebung auf dem stadtnahen Land aufgewachsen zu sein. Wir hatten unendlich viel Platz zum spielen, es kamen verschiedenste Ethnien zusammen. Die Umgebung war ein riesiger Abenteuerspielplatz und das nahe Walschwimmbad gab uns Heranwachsenden die Bühne uns pubertären Herausforderungen zu stellen ohne gleich S-Bahnen surfen zu müssen. Hier habe ich auch meinen besten Freund kennengelernt, ein Freund für’s Leben und der Bruder den ich nie hatte. Dennoch waren wir durch die Nachbarschaft zu Wiesbaden immer am Puls einer Landeshauptstadt und atmeten Kultur und kosmopolitisches Flair. Die perfekte Mischung aus Bolzplatzromantik, Sommern im Freibad und  dem Thrill einer Großstadt. Diese sollte ich während der Zeit auf dem Gymnasium noch besser kennenlernen.

Unsere Hausgemeinschaft war groß, viele Kinder, viele Nationen und Sprachen auch aus den Nachbarhäusern die dem Zusammensein eine besondere Würze gaben. Wir verbrachten oft Tage im Treppenhaus des 6-Stöckigen Hauses, rannten auf und ab, gruselten uns im Keller und in den dunklen Zwischenfluren und fanden uns mutig im Aufzug den Nothalt zu betätigen. Wir donnerten mit Rollerskates über die Gänge und sicher ist der ein oder andere auch ausgezogen weil er unseren Krach nicht ertrug.

 

Musik

Bis ich zwölf war hatte ich keinen wirklichen Musikgeschmack, das war mehr eine wilde Mischung aus Depeche Mode, Roland Kaiser und Erste Allgemeine Verunsicherung. Was halt so im Radio lief. Ich tapete fleissig mit meinem Kassettenradio was im Radio gespielt wurde und freute mich diebisch wenn ich den Song ohne Moderatorengelaber auf Band gebracht hatte.

Ich war dann eines Tage bei meinem Freund Nicky ein Stockwerk tiefer zu Gast und er hatte einen Plattenspieler. Und Platten. Mir unbekannte Bands, MSG, Metallica, Megadeth, Iron Maiden und Motörhead. Keine Ahnung warum fast alle mit M anfingen aber es war um mich geschehen. Ich wusste nach den ersten Sessions, das ist mein Ding, Metal ist mein Ding. Es war wie das Ende einer Suche die ich noch gar nicht begonnen hatte. Ich war angekommen und fortan begleiteten mich die Saitenhexer durch mein Leben, schrieben den Soundtrack zu meiner persönlichen Geschichte. Hier schwang etwas in einer Frequenz die genau im Einklang war mit meinem Inneren.

Andreas John mit BMX-Rad

Ab jetzt nahm ich Musik ernst. Ich kaufte ein richtiges Tapedeck, lieh von den Eltern einen Plattenspieler und begann zu tapen was das Zeug hält. Seitdem war auch der Walkman mein ständiger Begleiter, besonders auf dem BMX-Rad das ich mir von meinem Geld als Zeitungsausträger gekauft hatte. Ein einfaches Teil, kein Haro, GT, Hutch oder Profile mit dem die „Großen“ auf dem Teerplatz die Show machten, aber ein Stück unverzichtbare Freiheit das meinen Aktionsradius immens vergrößerte. Ich war jetzt mobil und schnell unterwegs. Ich war mächtig stolz, konnte ein paar Kunststücke und hatte immer ein cooles Riff auf dem Ohr. Interessanter Weise fand ich schnell Gleichgesinnte und so war die ganze Clique, die gefühlt das Freibad beherrschte, aus Metallern unterschiedlichster Couleur zusammengesetzt. Das erweiterte meinen Horizont ungemein. Ich lernte Scorpions kennen, Tankard, Sodom Testament, Anthrax, Skid Row und Kreator um nur einige zu nennen. Def Leppard waren dabei und es kamen Sepultura, Morbid Angel und Pantera dazu. Was für eine Mischung, was für eine Vielfalt. Def Leppard begleiteten mich durch meinen ersten Liebeskummer den ich in einem endlosen scheinenden Sommerurlaub mit den Eltern in Südfrankreich durchleben musste während die Angebetete zu Hause weilte. Nuclear Assault mussten es wieder gerade rücken. Man war schließlich Mann und nicht Memme. Naja, Männchen, aber was soll’s.

Die ersten lokalen Bands formierten sich, mischten unseren Jugendtreff auf und auch ich bekam Lust mich musikalisch zu betätigen. Ein erster Versuch als Sänger gelang nicht so aber bei besagtem bestem Freund stand ein Schlagzeug das ich ihm kurzerhand abkaufte und in der elterlichen Garage anfing zu jammen. Später sollte es dann doch noch zu einem Engagement als Sänger kommen das in einem Live-Auftritt gipfelte bei dem ich quasi alleine auf der Bühne stand. Die Gitarristen versteckten sich hinter den seitlichen Vorhängen und der Drummer hinter seinem Kit. Okay, ganz so schlimm war es nicht aber ich spürte diese Exposition auch wenn es nur eine handvoll Menschen waren die uns lauschten. Es gefiel mir und ich spürte ich kann damit gut umgehen.

Andreas John mit Schlagzeugsticks

Schlagzeug

Es zog mich dennoch mehr ans Schlagzeug und so gab ich das Engagement auf um bei einer anderen Band die Felle zu schrubben. Den ersten Auftritt packte mein kleines Set noch aber danach musste etwas solideres her. Ein TAMA Imperialstar stand fürderhin im Proberaum. Im schwärzesten Schwarz das man kaufen kann. TAMA. Natürlich, spielte doch der Godfather Dave Lombardo von Slayer ein Set dieses Herstellers. Was er auf der knappen halben Stunde von Reign in Blood spielerisch aus den Fellen kitzelt ringt mir noch heute ehrfürchtiges Staunen ab.

Die Eltern unseres Bassisten hatten ein Anwesen mit Innenhof in der Nähe des Wiesbadener Schlossparks. In einem der Nebengebäude befand sich ein Kühlraum der früher einer Brauerei gehörte und später zur Lagerung von Schweinehälften genutzt wurde. Eine schwere Tür mit Bullauge und großem Bügel verschloss den Raum hermetisch. Hier durften wir es uns gemütlich machen und proben. Wie für mich gemacht gab es ein kleines Podest für das Schlagzeug und genug Platz für die Marshalls und unsere Devotionalien die den Raum schmückten. Es war ein Höllenlärm wenn wir spielten aber wer dachte damals schon an Hörschutz? Wir rauchten auch wie die Schlote und mussten regelmäßig raus in den Hof um nicht zu ersticken. Es gab ja kein Fenster in dem Raum. Wir haben trotzdem oft dort übernachtet.

Es war auch die Zeit der Metal-Fanclubs die sich regelmäßig zu Treffen und Gegentreffen einluden. Wir bildeten den Schwesterverein der HellCorps aus Bayern und waren mit feiern ganz schön beschäftigt. Den Einkauf den ich für unsere eigene dreitägige Party auf dem Ehlhaltener Grillplatz tätigte, vergisst die Metro in Mainz vermutlich nie. Es war einfach ein Riesenspaß. Immer mehr Clubpatches schmückten die Kutte und es entstanden Freundschaften, die teils heute noch bestehen.

 

Sport

Andreas John mit BMX-Rad an einer historischen Tankstelle

Ich hatte aber auch ein ziviles Leben abseits von Party und Musik. Hier widmete ich mich dem Sport. Ich begann schon früh mit dem Schwimmen im DLRG und nahm auch an Wettbewerben teil. Meine Schwimmbad-Affinität kommt also nicht von ungefähr und ich machte später auch einen Tauchkurs, der mich zu einem abenteuerlichen Urlaub in Kroatien (damals war das noch Jugoslawien) führte, wo ich zu einem passablen Klippenspringer im Krk-Nationalpark avancierte. Alles kalter Kaffe was man heute auf YouTube sieht. Wir sind damals schon 80, ach was, 100 Meter im Seemannsköpper runtergesprungen. Wirklich! Na gut, waren vielleicht 7 oder 8 Meter, Füße voraus, aber angefühlt hat es sich wie 100! Wir kannten ja nur den Dreier aus dem Freibad.

Ich interessierte mich daneben auch für Selbstverteidigung und hatte meine erste Berührung mit Aikido noch in der Grundschule. Dies betrieb ich gut 6 Jahre lang. Später lernte ich einen meiner bis heute besten Freunde kennen, der mich für Karate und Free-Climbing begeisterte. Wir trainierten beides intensiv, waren ständig in der Halle oder am Fels und eiferten unseren Idolen nach. Bei mir war das Wolfgang Güllich, den ich für seine Leistungen und Verdienste um das Klettern, aber auch für seine extreme Bescheidenheit zutiefst verehrte. Er verstarb leider viel zu früh durch einen Autounfall.

 

Auto

Das Autofahren. Damals war es noch wichtig, mit 18 „den Lappen“ zu haben. Um die Gebühr für eine zweite Theorieprüfung zu sparen, machte ich Auto und Motorrad zusammen und durfte schon bald eine schöne Kawasaki GPZ 900 R mein Eigen nennen. Eine Höllenmaschine für damalige Verhältnisse. Mächtig laut und eine irre Beschleunigung. Hauptsächlich fuhr ich aber Auto. Zuerst einen grünen Golf II CL, den ich aber zugunsten eines pechschwarzen Audi Coupé GT an meine Schwester vererbte. Dieses Coupé war mein ganzer Stolz. Leider kein Quattro, aber es war elegant und sportlich, unglaublich schnittig und herrlich zu fahren. Ich würde es wohl heute noch tun, wenn ich es nicht in einem Anflug von Übermut an eine Baumeinfassung gedonnert hätte.

Beruf und Studium

Das war in der Zeit in der ich mich bereits zu einer Ausbildung zum Werbekaufmann entschieden hatte. Ich hatte während eines Praktikums in einer Litho gesehen, wie jemand ein Porträt in Photoshop retuschierte. Wie durch Zauberhand verschwanden Pickel und Falten, der Teint verbesserte sich und die Zähne wurden weißer. Ich war völlig geflasht und wusste, so etwas will ich auch machen. Ich wollte daher Grafikdesign studieren, kam aber in den Studiengang nicht rein und beschloss, um keine Zeit zu vergeuden, mit einer Ausbildung zu beginnen die zumindest annähernd etwas damit zu tun hat. Der Beruf des Reprovorlagenhestellers war eigentlich meine erste Wahl aber der starb seinerzeit einfach aus. Die Digitalisierung hat schon damals große Veränderungen bewirkt und so entschied ich mich für den Werbekaufmann.

Ich hatte Glück. Mein Ausbildungsbetrieb war eine Mischung aus Agentur und Druckdienstleister mit breitem Portfolio und so konnte ich neben dem Kaufmännischen auch ganz praktische Erfahrungen in DTP, Litho, Satz und Drucktechnik machen. Die ersten Apple Macintosh G3 waren damals rausgekommen und wir kloppten uns darum wer daran arbeiten durfte. Das war schon ein Delta zu den bis dato eingesetzten Power PCs. Da ich mir einen G3 privat nicht leisten konnte kaufte ich der Firma einen 8100er ab den ich später durch einen 9500er ersetzte. Ich investierte in einen guten Bildschirm und begann auch zu Hause mich mit ins Grafikdesign reinzuarbeiten. Ich kreierte Logos, Einladungen, Flyer, CD-Cover, T-Shirts, Buchtitel, Geschäftsausstattungen, Präsentationen, Sticker, Poster und begann Webseiten zu bauen. Ich schnitt Filme aus gemeinsamen Urlauben und vertonte diese nach. Ich hatte immer ein Projekt am Start und konnte daran meine Skills verbessern.

Andreas John steht vor einem historischen Gebäude und raucht eine ZigarreDas führte dazu, dass ich meinem Ausbilder bald mehr beibrachte als er mir. Das sage ich ganz ohne Eigenlob, es war einfach so. Mich interessierte aber auch die Druck- und Netzwerktechnik und schon bald war ich verantwortlich für diesen Bereich in der Firma. Ich begann, Kalibrierungen und Profile zu schreiben für die von uns verwendeten Maschinen und Materialien und hob so das Qualitätsniveau auf ein neues Level. Zuvor lief das alles mehr so Pi mal Daumen. Mit teils kuriosen Ergebnissen. Es war ein bisschen Wildwest, aber genau das bot den Raum für tolle Erfolgserlebnisse und Experimente. Wohlgemerkt, das war zu einer Zeit in der Daten noch per Kurier auf sogenannten Cardridges oder per ISDN übertragen wurden. Vieles steckte noch in den Kinderschuhen aber es war eine Aufbruchstimmung da die ich seither trotz KI und Metaverse nicht mehr verspürt habe.

Das Grafikstudium hatte ich in all den Jahren nicht aus den Augen verloren. Zu verlockend waren der Titel aber auch das zu erlangende Wissen. Ich entschied mich für ein Fernstudium der Werbegrafik das ich an der Grafikakademie in Witten absolvierte und mit sehr gutem Erfolg abschloss. Der Zeiteinsatz neben der Tätigkeit in der Firma war hoch aber es lohnte sich.

In der Firma selbst blieb ich recht lange. Ganze 10 Jahre in denen ich das Business in all seinen Facetten kennenlernte und meinen Erfahrungsschatz erweiterte. Ich habe wirklich alles gemacht. Kunden beraten, verkauft, mit Lieferanten verhandelt, den Material- und Geräteeinkauf gesteuert, gedruckt, gestaltet, Software und Geräte implementiert, Server und Netzwerk administriert, geplottet, kaschiert, konstruiert und entwickelt. Ich habe ein schlagkräftiges Team geformt, ausgebildet und neue Geschäftsfelder erschlossen. Darunter die Etablierung einer Online-Druckerei die bis heute erfolgreich am Markt agiert.

In dieser Phase entschied ich, mich ein weiteres Mal auf dem zweiten Bildungsweg weiterzubilden und nahm berufsbegleitend ein Studium zum Medienfachwirt (IHK) auf das es wirklich in sich hatte. Sowohl vom zeitlichen Einsatz als auch vom Niveau des vermittelten Stoffes.

Konzern vs. Agentur

Meine nächste Station führte mich daher als PrePress-Produktioner zu einem der großen Versandhäuser wo ich für die lebensechte Wiedergabe der angebotenen Artikel in den Produktkatalogen verantwortlich zeichnete. Eine sehr lehrreiche Zeit in der ich lernte die Erwartungen des Einkaufs mit den Möglichkeiten der Litho und der Realität eines gedruckten Werkes in Einklang zu bringen. Eine nicht immer leichte Aufgabe diese miteinander abzustimmen zumal im  Proof-Prozess immer viel mehr Details wiedergegeben werden konnten als auf dem einfachen LWC-Papier das für die Kataloge Anwendung fand. Weiße Ware und Fotoapparate waren der Endgegner, denn weißer als das gedeckte Papier kann es nicht werden und Schwarz von Schwarz auf einem Papier, kaum besser als Toilettenpapier, zu differenzieren ist schon die hohe Schule.

Der Druck war, wie die Erwartungshaltung, hoch. Jeder Fehler konnte sündhaft teuer werden, denn einen Tiefdruckzylinder neu gravieren zu müssen ist eine andere Hausnummer als einen Satz Druckplatten rauszulassen. Von der Makulatur einer Millionenauflage einmal abgesehen.

Es war interessant zu sehen, wie schnell sich ein Produktioner bewegen kann wenn in der Druckfahne ein Fehler gefunden wird.

Nach diesem intensiven aber doch recht einseitigen Engagement zog es mich weiter. Ich zog das Interesse einer großen, inhabergeführten Werbeagentur auf mich. Dort war einige Zeit zuvor die Produktionsabteilung aufgelöst worden. Diese sollte nun neu aufgebaut werden und wir waren uns schnell einig, dass ich der Richtige für diese Aufgabe bin. Ich ging diese mit Respekt aber auch freudiger Erwartung an.

Andreas John steht mit einem schwarzen Hoogy bekleidet vor einer metallenen Lamellenwand, hält die Kapuze fest und schaut in die Kamera.

Hier war richtig Musik drin denn in einer Full-Service-Agentur bekommt fast jedes Produkt auch einmal Relevanz. Ganz gleich ob das nun Mailings, Verpackungen, Geschäftsdrucksachen, Displays, oder Wobbler und Aufkleber sind. Diese auch gerne mal in Kombination. Ich erarbeitete mir rasch den Respekt der Kollegen die einen Vollblutproduktioner vermissten aber natürlich nicht wussten was sie von mir zu erwarten hatten. Schnell war klar, dass wir die gleiche Sprache sprechen und hier ein gestandener Profi das Ruder übernommen hat.

Ob meines Werdeganges und meiner Erfahrung spreche ich mit allen Gewerken auf Augenhöhe. Aber es gab auch Irritationen wenn ich die etablierten Strukturen durchbrach und ein Layout schnell mal selber aufsetzte oder die benötigte Reinzeichnung machte. Was erlauben Strunz!

In einer Branche in der jeder seinen Platz und Plätzchen hat, die Kreation dem Artwork keine Phantasie zutraut und das Artwork die Kreation für technische Laien hält, eckt einer der die Klaviatur auf beiden Seiten bespielt schonmal an. Der Produktioner macht die Reinzeichnung? Unerhört!Aber das sorgt auch für das nötige Standing denn die Kollegen merkten bald, dass man mir kein X für ein U vormachen und ich Rumgepfusche nicht leiden kann. Dass ich bisweilen auch das Lektorat noch korrigierte versteht sich von selbst. Ich bin oft derjenige der mit einem frischen Auge auf die Sachen draufschaut und das sieht, was fünf andere zuvor nicht sahen. Das schafft Vertrauen.

Ohnehin ist Vertrauen ganz wichtig. Daher pflege ich einen regen Austausch mit den Kollegen und teile mein Wissen liebend gerne. Ich gehöre nicht zu denen die sich gleich für ersetzbar halten weil sie ihre Erfahrung geteilt haben. Vielmehr sehe ich darin für alle die größte Chance zu wachsen. Je mehr ein jeder weiß, desto besser kann er seinen Job machen, desto größer ist die Zufriedenheit bei allen.

Vielleicht hat man mir auch deswegen schon früh Ausbildungsverantwortung übertragen. Ich kann, so spielte man es mir jedenfalls zurück, Dinge so erklären, dass man sie auch versteht und es unterhaltsam ist. Genug Anekdoten habe ich auf jeden Fall am Start um auch trockene Themen gut verdaulich zu transportieren. Es macht mir aber auch einfach Spaß zu lehren. Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl zu sehen wie jemand an einer gestellten Aufgabe wächst und mit etwas Hilfe Lösungen findet oder Fähigkeiten erlangt die zuvor ausser Reichweite waren.

Nach nun neun Jahren extrem forderndem Agenturleben, millionen gedruckter Seiten, hunderttausenden produzierter Displays, zigtausend Verpackungen, unzähligen Mailings und hunderter Einzelprojekte ist noch lange nicht Schluß. Es gibt noch viel zu lernen aber auch viel zu teilen. Wir sind nie vollkommen aber auf dem Weg zur Vollkommenheit bin ich gerne dein Begleiter.

Wie machen wir heute die Welt ein bisschen besser, wie mache ich deine besser?

Finde es heraus 🙂